Pssst! Pssst … hören Sie das? Hören Sie diese Stille, wenn Sie auf Ihre Bestandskundenliste schauen? Kein Grund zur Sorge, das sind schlummernde Potentiale. Hören Sie sie? Wir müssen Sie aufwecken, aber leise, langsam und vorsichtig. Also am besten so, wie wir selbst an einem sonnigen Sonntagmorgen geweckt werden wollen. Wie das geht? Ich sage es Ihnen: mit E-Mail-Newslettermarketing.
Das Verschicken von Newslettern bzw. E-Mails ist ein äußerst effektives Werkzeug um etwas mehr Leben und Schwung in Ihre Bestandskundenliste zu bringen und sie zu halten. Es hält Sie mit Ihren Kunden und Interessenten in Kontakt und erinnert diese in regelmäßigen Abständen an Ihr Angebot.
Natürlich drängen sich dabei sofort zwei alles entscheidende Fragen auf, die ich Ihnen im Laufe dieses Blogposts gern erläutern möchte.
Frage 1: An wen soll ich denn Newsletter verschicken, wenn ich keine E-Mail-Liste habe?
Frage 2: Wenn ich endlich eine Liste habe, was verschicke ich dann? Wie sieht ein guter Newsletter denn aus?
Beides ist relativ einfach zu beantworten: Um nicht erst lang um den heißen Brei zu reden, beginnen wir daher direkt mit Frage 1.
Beim E-Mail-Newslettermarketing handelt es sich im Grunde um den regelmäßigen Kontakt zu Ihren Kunden und auch zu Ihren Interessenten. Wir alle kennen doch das Phänomen, man interessiert sich für etwas, kauft vielleicht sogar, ist begeistert und verliert dennoch auf Grund der alltäglichen Aufgaben das Unternehmen aus dem Blickfeld. Zeigt das Unternehmen jedoch Eigeninitiative und versorgt mich regelmäßig mit den neusten Informationen und echtem Mehrwert, dann bleibt es in meinem Bewusstsein und die Chance, wieder dort zu kaufen, steigt enorm. In diesem Satz stecken bereist vier essentielle Charakteristika des E-Mail-Newslettermarketings – Eigeninitiative (von nichts kommt nichts), Regelmäßigkeit (man muss am Ball und in Kontakt bleiben), neuste Informationen verbunden mit echtem Mehrwert (also Qualität und nicht nur werbendes Blabla) und die Chance, wieder zu (ver-)kaufen (also das Ziel Umsatz generieren).
Basis des Ganzen stellt die ultimative und so oft und gern zitierte „goldene Liste“ dar, denn in ihr – darin sind sich alle erfolgreichen Internetunternehmer einig – liegt das Geld. Diese goldene Liste ist im Grunde nichts anderes als eine Datenbank mit Kundennamen und den zugehörigen Kontaktadressen.
Um so eine Liste aufzubauen und Kontakte sprichwörtlich zu generieren, sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt, denn die Möglichkeiten hierfür sind enorm. Zum einen können Sie aktiv mit Ihrem Newsletter werben und den Kunden und Interessenten somit zusätzlichen Service liefern. Warum sollte er nicht dankbar sein für kostenlose, aber wertvolle Informationen? Das wäre der einfachste und direkteste Weg.
Zum anderen können Sie aber auch den indirekten Weg gehen und über Gewinnspiele und Sonderaktionen zu neuen Interessenten kommen. Auch ein Sekundärprodukt, etwa ein hochwertiges E-Book oder eine Anleitung zu einem Ihrer Themenfelder kann gratis angeboten und gegen den Eintrag in Ihre Liste zum Download angeboten werden. Oder denken wir and das Web 2.0, Facebook und Twitter – Möglichkeiten gib es viele. Und wer keine Zeit hat selbst aktiv zu werden, der kann aus einer Vielzahl von Anbietern auch Kontakte einkaufen.
Ganz gleich, welchen Weg Sie gehen, entscheidend in Bezug auf Ihre Liste ist aber nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität, denn die Daten eines 60-jährigen Angelfans bringen Ihnen als Matchbox-Verkäufer relativ selten auch Umsatz. Verstehen Sie, was ich meine?
Sammeln Sie Adressen, werden Sie aktiv und bleiben Sie in Kontakt, um Ihre Liste kontinuierlich aufzubauen.
Widmen wir uns nun der Frage 2.
Wie sieht ein guter, verkaufsstarker Newsletter aus? Nun, am besten können Sie das an sich selbst feststellen, denn wenn Sie in Ihr eigenes Postfach schauen, warten dort sicher eine Menge Newsletter auf Sie. Lesen Sie sie und stellen Sie zunächst einmal fest was Ihnen gefällt und was nicht, und was Ihren Kunden gefallen würde oder eben nicht.
Denn auch wenn sich der perfekte Newsletter nicht eins zu eins für jede Branche und jede Nische übertragen lässt, gibt es einige Grundregeln, die Ihren Newsletter aus der Masse herausstechen lassen. Ich habe die zehn elementaren Tipps und Tricks in einer kleinen Checkliste für Sie zusammengefasst:
1. Grundsätzliches vorab: Schicken Sie Newsletter nur an Menschen, die sie auch haben wollen. Unerwünschte Aufdringlichkeit ist nicht nur verboten, sondern auch kontraproduktiv!
2. Der Betreff ist der Türöffner! Nehmen Sie sich ausreichend Zeit um eine aussagekräftige und wirklich interessante Betreffzeile zu formulieren! Sie entscheidet über Sieg oder Niederlage, über Öffnen oder Löschen.
3. Persönlich geht immer vor pauschal. Sprechen Sie also Ihre Empfänger persönlich an, statt allgemeingültige Floskeln wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ zu verwenden. Das schafft Vertrauen, Sympathie und Nähe.
4. Kennen Sie Ihre Zielgruppe. Wichtig ist, sich in die Kunden und Interessenten hineinzuversetzen und den Newsletter durch ihre Augen zu lesen. Die passende Sprache ist dabei das A und O.
5. Zeit ist ein knappes Gut. Überlegen Sie sich also bitte im Vorfeld, was Sie Ihren Empfänger mitteilen wollen und kommen Sie im Text zügig zum Punkt.
6. Think positive! Die Welt ist voller schrecklicher Nachrichten, die täglich durch die Medien auf uns einprasseln. Da wollen wir nicht abends in unseren Mails von den nächsten Katastrophen lesen. Erfolgreiche Newsletter kommunizieren daher nur positive Aspekte des Lebens und greifen die entsprechenden Bedürfnisse wie Komfort, Ruhe, Luxus, Sorglosigkeit und Entspannung auf.
7. Keine Sensationen! Übertreibungen dienen zwar der Anschaulichkeit, schaden aber dem realen Vertrauen. Übertreiben Sie es daher weder mit astronomischen Worten und Werten noch mit zu vielen, zu starken Bildern – weniger ist nicht selten mehr.
8. Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle! Von hinten nach vorn, quer oder ganz in Ruhe Wort für Wort und Passage für Passage lesen. Nichts ist peinlicher und imageschädlicher als Rechtschreibfehler und umständliche, kontraproduktive oder gar beleidigende Formulierungen. Auch eine generelle Testphase der ersten Newsletter an eine kleine Gruppe von Empfängern kann wertvolles Feedback geben.
9. Achten Sie auf Barrierefreiheit! Heute gibt es so viele Möglichkeiten, eine E-Mail zu gestalten, doch entscheidend ist, dass sie auch gelesen werden kann.
10. Seien Sie Ihr eigener Kunde. Schicken Sie den Newsletter auch an Ihr eigenes, privates Postfach. So sehen Sie, wie die Frequenz ist und verlieren nie den Blick des Kunden. Und der ist entscheidend!
Viel Erfolg wünscht Ihnen Ihre Jeannette Riner.
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